Unsere Projekte in Mali

Selbstversorgungsprojekt

Eigene Landwirtschaft für eine stabile Ernährung im Kinderheim.

Werkstatt für die Fanga-Schule

Die handwerkliche Ausbildung ist Teil des Schulkonzeptes.

Schulneubau im Kinderheim

In zwei Etappen entstand die Schule für das Kinderheim.

Strom vom eigenen Dach

Moderne Solartechnik von der Firma PV Crystalox Solar Silicon GmbH.

Neue Ausstattung für das Kinderheim

Neue Stühle, Betten und Matratzen mit den unerlässlichen Moskitonetzen.

Unterricht für Flüchtlingskinder

Schnelle Hilfe für Familien aus Nordmali nach dem Putsch 2012.

Freunde zu Gast in Erfurt

Über die Jahre haben wir viele Kontakte und pflegen Freundschaften mit Frauen und Männern aus Mali. Mehrfach besuchten Mitglieder des Freundeskreises das westafrikanische Land. Von Anfang an ist es unser Bestreben, den Austausch auch räumlich zweiseitig zu gestalten. Deshalb laden wir immer wieder einzelne Gäste aus Mali ein. Anlass war z. B. mehrfach die Teilnahme an der Sommerschule der Erfurter Universität oder der Fachhochschule Erfurt, ein bevorstehendes Vereinsfest oder einfach ein Besuch, um die Freundschaft lebendig zu erhalten (siehe Meilensteine in der Geschichte des Vereins).
Dafür setzen wir auch immer wieder Förder- und Spendenmittel ein, da unsere Gäste schon allein die Flugkosten nicht finanzieren könnten.

Fest zum 5. Geburtstag des Vereins

Das fünfjährige Bestehen des Freundeskreises feierten wir im „Speicher“ Erfurt. Textilkunst und Musik aus Mali standen im Mittelpunkt: „Inspiration Afrika“, gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der Stadt Erfurt. Besonders erfreuten uns drei Musiker der Gruppe Kira Kono aus Kati, sie gaben ein Konzert gemeinsam mit der Erfurter Band New Chapter. Während ihres einwöchigen Aufenthaltes gestalten sie auch eine Sendung bei Radio FREI. Eine Modenschau mit Kleidern aus Bogolan eines malischen Stylisten weckte großes Interesse.

Fotos und Musik aus Mali

Die Foto-Ausstellung „Mensch Mali!“ wurde am 19. Juli 2014 eröffnet und war vierzehn Tage im Erfurter Kunstforum „Speicher“ zu sehen. Sie besteht aus 30 großformatigen Farbfotografien. Die Fotos zeigen Menschen in Mali in ihrem Alltag. Unser Mitglied Vera Dähnert verantwortet die künstlerische und technische Ausführung. Die Fotografin dokumentiert respektvoll und differenziert Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts. Sie vermeidet dabei den Blick des vermeintlich überlegenen Europäers, ebenso bedient sie nicht touristische Klischees. Zur Vernissage traten Musiker der Gruppe Kira Kono aus Kati auf. Weitere Ausstellungsorte für die Bilder werden folgen.

Joseph Moussiané zu Gast in Erfurt

Joseph Moussiané (re.), der Heimleiter des Kinderheimes in Kati, besuchte uns Anfang März 2014 in Erfurt. Über das Leben in seiner Heimat berichtete er in der „Kleinen Synagoge“. Wir starteten gemeinsam das Patenschaftsprojekt für Heim und Schule. Während seines fünftägigen Aufenthaltes zeigte er auch großes Interesse an Thüringens historischen Stätten wie der Wartburg und dem Augustinerkloster in Erfurt.

Kunst- und Kulturfest "Inspiration Afrika"

Farben, Muster, Klänge und der Geschmack Afrikas. Im sommerlichen Ambiente der Erfurter Altstadt lud der Freundeskreis Kati am 10. August 2013 zu einem Fest und richtete dabei den Fokus auf das Schaffen von Kreativen aus Afrika und Deutschland sowie auf seine eigenen Projekte. Textilkünstler Souleymane Coulibaly aus Ségou in Mali zeigte in einem Workshop, wie in Westafrika mit der Färbetechnik Bogolan aus Stoffen Kunstwerke entstehen. Christel Horkenbach aus Nordrhein-Westfalen präsentierte Collagen (Foto/Textil); mit dem Verkaufserlös finanziert sie eine Schulkantine in Hombori (Mali). Musik und Tanz bot die Gruppe Schall und Rauch aus Thüringen. Die Oßmannstedterin Angelika Zech stellte ihre von Tansania inspirierte Keramik aus. Die Gaststätte Zum Güldenen Rade zauberte ein afrikanisches Büffet.

Drei Geschichten über das Glück

. . . erzählt der Film BARDSONGS, zu dessen Aufführung am 22. Mai 2013 im Erfurter Kinoklub der Freundeskreis einlud. Der Streifen entführt in drei geographisch,
kulturell und religiös sehr unterschiedliche Welten von Rajasthan/Indien, Mali/Westafrika und Ladakh/indischer Himalaya. Der holländischen Regisseur Sander Francken drehte diesen Film an Originalschauplätzen in Indien und Afrika ausnahmslos mit einheimischen Darstellern. Er ist ein atmosphärisch dichter Film mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen, der einen liebevollen Blick auf Menschen in noch abgelegenen Regionen abseits der großen Waren- und Touristenströme wirft und interessante Einblicke in ihr Leben, ihre Kultur und ihre Musik liefert.

Mali - Suche nach Wegen aus der Krise

Ein Gespräch zu den Hintergründen der aktuellen Situation im Land und in Erfurts Partnerstadt Kati fand am 28. Februar 2013 auf Einladung des Freundeskreises im Haus Dacheröden statt. Der Mali-Konflikt droht zu eskalieren. Die Gefahr, die von Dschihadisten ausgeht, ist nicht gebannt. Fast täglich erreichen uns Nachrichten über gewaltsame Auseinandersetzungen im Norden des Landes. Was geschieht in Mali? Wohin steuert die Politik? Welche gesellschaftlichen Kräfte organisieren sich, um das Land aus der Krise zu bringen? Sind sie säkular oder islamisch, etabliert oder neu? Wie sieht derzeit der Alltag der Menschen aus? Mitglieder des Freundeskreis informierten über die gesellschaftlichen Hintergründe der Krisensituation.

Afrika-Kenner als Gesprächspartner

Zwei Afrika-Kenner, der Diplomat Volker Seitz und Annette Lohmann, Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bamako, informierten im April 2012 beziehungsweise im März 2013 in Erfurt über die Krisensituation nach dem Militärputsch in Mali und gaben ihre politischen Einschätzungen dazu. Zu der Veranstaltung mit Volker Seitz lud der Freundeskreis Kati ein, den Abend mit Annette Lohmann organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Chancen für deutsche Projekte in Mali

Am ersten Treffen des Netzwerkes der Mali-Gruppen und -Initiativen in Deutschland nahmen zwei Vertreterinnen des Erfurter Fruendeskreises teil. Es fand im Sommer 2012 in Bochum statt. Welche Chance und Realitäten bestehen nach dem Putsch und unter instabilen politischen Verhältnissen in Mali, begonnene und geplante Projekte von deutscher Seite in Westafrika weiterzuführen? Der Austausch zu dieser Frage stand im Mittelpunkt der zweitätigen Veranstaltung.

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